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Rumänische Kunst im Herzen des Ruhrgebiets – auf Zeche Zollverein.

Bereits zum dritten Mal finden in diesem Jahr die Rumänischen Kulturtage an der Ruhr statt - Im Rahmen der RUHR 2010 stellt die Galerie KunstART visuelle Kunst aus um das südosteuropäische Land vor. Sieben junge Künstler präsentieren ihre Beiträge für das Kunst- und Kultur-Festival. Besonders spektakulär: Die Ausstellung findet im preisgekrönten SANAA-Gebäude, Standort der Folkwang-Universität der Künste auf der Zeche Zollverein statt. Ende November zeigen die rumänischen Künstler dort, was sie an zeitgenössischer Kunst zu bieten haben. Im Vordergrund steht dabei der Dialog zum Ruhrgebiet, nicht umsonst findet das Ganze auf einem ehemaligen Zechengelände statt. Eine Bereicherung der Kulturlandschaft des ehemaligen Bergbausgebiets. Ausgerichtet wird das Festival von der Galerie KunstART, die in Bochum ihren Standort hat. Begleitend zur Ausstellung erscheint erstmals ein Buch mit dem Titel: "SIEBEN OFFENE TERRASSEN ZUR WELT - junge rumänische Kunst", in dem die Akteure vorgestellt werden. Ermöglicht wurde das Festival mit Unterstützung durch das Rumänische Kulturinstitut in Bukarest.

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© Folkwang Universität der Künste

 

 

 

SIEBEN OFFENE TERRASSEN 

ZUR WELT

Rumänien - ein weißer Fleck auf der Kunstlandkarte? Hoffentlich nicht mehr lange. Die Ausstellung liefert den jungen Künstlern nicht nur ein Forum, größer als das in ihrem Heimatland, sie soll vor allem auch inspirieren. Der geistige Eiserne Vorhang soll sich heben. Für die sieben Künstler tat er das schon 1989, während der Rumänische Revolution. Kein Wunder also, dass die Lebensläufe kaum unterschiedlicher sein könnten, ebenso wie die Kunst. Ob Grafiker oder Videokünster, jeder der Akteure präsentiert nicht nur einen eigenen Stil, sondern auch eine breite Palette: von experimentellen Installationen bis zu Bildern und Grafiken. Aufsässige Botschaften mischen sich da mit ländlicher Nostalgie und traumatischen Erinnerungen.